Funktionieren Wärmepumpen im Altbau?

- Effizienz bei niedriger Vorlauftemperatur: Wenn die Vorlauftemperatur maximal 55 Grad erreicht, kann die Wärmepumpe in vielen Altbauten effizient arbeiten. Dies trifft auf über die Hälfte der Bestandsgebäude zu.
- Energieeinsparung: Mit einer Jahresarbeitszahl von etwa drei sind die Energiekosten im Vergleich zu Öl- und Gasheizungen geringer.
- Kombination mit bestehenden Heizsystemen: Kleine Wärmepumpen können gemeinsam mit der bestehenden Heizung betrieben werden. Die alte Heizung springt nur an sehr kalten Tagen an, was die Betriebskosten weiter senken kann.
- Flexibilität durch Anpassungen: Die Installation größerer Heizkörper oder die Nutzung von Spezialheizkörpern mit Ventilatoren kann die Heizleistung verbessern. Dies ermöglicht eine effizientere Nutzung der Wärmepumpe.
- Verbesserte Dämmung: Eine bessere Dämmung von Fenstern, Wänden oder dem Dach reduziert den Wärmeverlust und ermöglicht einen effizienteren Betrieb der Heizung.
- Kostengünstige Alternativen: Kompakte Monoblock-Wärmepumpen sind eine preiswerte Alternative zu teureren Systemen und können bereits für unter 10.000 Euro erworben werden.
- Klimafreundlichkeit: Durch den geringeren Energieverbrauch und die Nutzung erneuerbarer Energiequellen tragen Wärmepumpen zur Reduzierung der CO₂-Emissionen bei.
- Förderungen: können die hohen Anschaffungskosten für eine Wärmepumpe erheblich reduzieren, was besonders in Altbauten wichtig ist, da dort oft umfangreiche Anpassungen notwendig sind.


Quelle: Energiedepesche 2_2025